Gerüchte-Küche: ist da was dran?

Montag, 21. Mai 2007

Sexy & Food: die deutsche Version von "Kitchen Honey" kommt riesig an - nicht nur live. Kreisende Hüften und suchende Hände ...Wer hätte das gedacht ...? Ich jedenfalls war erstmalig nicht sooo euphorisch. Egal: Erfolg hat ja sowieso viele Väter. Passt schon. Und dann noch dieser Flurfunk ...

Raunen & Staunen: angeblich sollen wir ein Sexy Food Musikvideo köcheln ... An diesem Gerücht ist überhaupt nichts dran, ehrlich ... es stimmt nämlich! Nun schwappen die Spekulationen hin und her ... von drallen Kurven wird geredet ... von Fleischeslust ... ja sogar von Obszönitäten ... Was traut man uns noch alles zu, Herr je …? Etwa eine Orgie ...? Gefilmt ...?

Papier & Praxis: Ideen sind schnell notiert, aber manchmal dauert es einfach ... Jedenfalls haben wir den ersten Dreh absolviert und setzen TOP SECRET probeweise Bausteine zusammen ... mal sehen, ob das schmeckt. Ich bin von der Schärfe der Dreh-Orgien derartig fertig, dass ich dringend ein paar Tage Urlaub brauche ... Was Peter und unser Video-Künstler Nico jetzt daraus zusammenbrauen sehe ich dann ... Für Euch inzwischen Sexy Food auch für den Gaumen. Eins ist klar: die Party geht weiter. Keep on rolling.

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Live in Münster: Poor Boy

Freitag, 11. Mai 2007

Himmel & Hölle in Münster: 40 Jahre Dandys wurde groß zelebriert. Die Westfälischen Nachrichten titelten: Die Rückkehr Beat-Weltmeister. Damals hatte die Truppe 10 Tage (fast) an einem Stück gemuckt. Qualitätsfragen waren dabei völlig sekundär - manchmal haben nur zwei Musiker irgendwas gespielt … Ich hatte meine damaligen Kollegen 40 Jahre nicht gesehen. Mein Abschied hatte weniger erfreuliche Gründe: ich war die niemals nachgewiesenen Abrechnungsfummeleien der Bandleader einfach leid.

Glaube & Hoffnung: hartnäckig hat man mich im Januar überzeugt, dass ich dabei sein müßte. Da auch alle Splitterbands am Abend auftreten sollten, habe ich dann ja gesagt. Unter der Bedingung, dass Marcellino & Friends harmonisch Programm-integriert ein 30-Minuten-Set unplugged spielen. So weit die vertrauensvolle Vereinbarung. Zuerst aber der Auftritt der Dandys, wo ich 4 Songs performed habe: „Can’t buy me love“ von den Beatles, „Sweet little sixteen“ von Chuck Berry, „Poor Boy“ von den Lords und last but not least: „Hey Jude“ von den Beatles. Riesenbeifall. Bei passabel bis guter Performance. Alle Fotos vom Konzert: hier.

Lug & Betrug: „Marcellino & Friends“-Auftritt war für 22 Uhr geplant. Um 23:30 Uhr konnten wir endlich auf die Bühne, nachdem Kon-Tiki (ex-Dandy Hans Greiner Band) statt geplanter 45 Minuten satte 90 Minuten gespielt hatten. Danach war die Schlampenbühne demoliert und wir haben davor ebenerdig aufgebaut. So what. Und dann (gerade nach Sexy Food & Aisha) haben die ehemaligen Bandmanipulierer Dieter Kemmerling & Hans Greiner uns nach 21 Minuten einfach den Saft abgestellt. Wer einmal lügt ... Ich hätte es wissen müssen. Warum hab ich mich überreden lassen...?! Selbst schuld, Marcellino.

Charity & Spenden: Unser Fahrer Alex fragt mich auf der Rückfahrt, ob ich nach den Vorfällen weiß, wie viele Erlöse für das Charity-Projekt des Abends übrig bleibt …? Nach den Erfahrungen vor 40 Jahren … vermutlich nicht viel. So funktioniert Charity bei uns.


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Oh, what a night!

Donnerstag, 3. Mai 2007

Double-Birthday-Charity im Medienhafen Düsseldorf im Nomi mc, dem schönen Club, den noch niemand kennt. Wir also erstmalig live als Trio mit Peter am Bass, Marcus an der Gitarre und ich am Mikro. Der Aufbau: eine kleine Bühne 2x2 Meter, diesmal als Raute mit der Spitze nach vorn. Was Neues, cool! Soundcheck. Und wie stärkt sich eine 2/3 Ruhrgebiet-Truppe vor dem Auftritt? Reviergerecht mit Pommes und Currywurst. Und du Marcellino, Gourmetkritiker von Gottes Gnaden, wo landest du ...? Bei der neuen Pommes-Sauce „Aprikose-Chili" – schmeckt einfach supergeil.

Das Licht geht aus, die Scheinwerfer an und nach kurzer Ansage ein Ständchen: Happy Birthday für Marcellino's Nooria. Küsse, Umarmungen und Tränen. Passend dazu der erste Song: Stark wie ein Beben. Fünf Songs im ersten Set und das Versprechen: die Live-Premiere von Sexy Food auf Deutsch kommt garantiert gleich.

Fiftyfifty als Opener von Set zwei. Gänsehaut-Feeling. Und mitten drin der Aufmarsch der Bonner Südkurve: die Multikulti-Gang von Roin, Noorias Sohn. Die machen richtig einen los zu jedem Takt und jedem Song. Vor allem bei Sexy Food: es rockt und grooved, dass sich die Balken biegen. Und als Aisha + Heinrich fertig ist, gibt’s kein Halten mehr: Zugabe. Da gibt’s für uns nur eins: Drafi's Marmorstein und Eisen bricht. Der Hammer. Und eine gerissene Seite bei Marcus. Zugabe zwei muss warten. Ich erzähle aus dem Leben und dann zum Schluss: Bitte hör nicht auf. Mehr geht nicht!

So richtig Party danach und noch ein Geburtstag: Roin wird 21 und seine Gang legt Rap auf. Zappeln bis der Arzt kommt. Um 02:30 Uhr geht’s nach Hause –

oh … what a night!



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