Tour-Report 1: Rock im Hof

Das fängt ja gut an: der Air Berlin Flug von Düsseldorf nach München hatte zweieinhalb Stunden Verspätung. Der Transport in den Bayerischen Hof war aber pünktlich und souverän. Und der Empfang im Hotel herzlich. Zeit für Aufbau und Probe. Night Club Programm Managerin Katarina Ehmki wärmt die Seelen. Abendessen im Palaiskeller: beste Bayern-Kost, alle langen kräftig zu und strahlen wie glückliche Musiker.

Neues Outfit für den Gourmet-Guru: diesmal Anzug und weißes Hemd statt zerrissenem T-Shirt werden mir verordnet. "Nur so glaubt man Dir den Gastro-Tester." Gesagt, getan: Der 1. Song mit langem Intro: "Sexy Food". Ich leg los: "Hey komm doch in meine Küche Baby ..." Das passt. Und dann Charity mit sehr emotionaler Ansage: FiftyFifty ... wir sammeln für die Münchener Tafel e. V. Ihre Vorsitzende Frau Hannelore Kiethe leistet großartige Arbeit. Jetzt sitzt sie mit einer ganzen Gruppe im Publikum und lacht und klatscht. Und dann Premiere 1 beim letzten Song vom 1. Set: Marcellino live mit Gitarre bei Mondschein und Küsse. Für Brigitte im Himmel und für meine Nooria hier auf der Erde.

Premiere 2 beim Start von Set 2: "Latte Macchiato" auf die Melodie von Ravels "Boléro" mit deutschem Text. Bisher unveröffentlicht. Jetzt geht es voll zur Sache u. a. mit "Dein Herz" und dem Mitreisser "Aisha und Heinrich". Ende Set 2: "Es ist Zeit", zum ersten Mal live mit furiosem Gitarren-Solo von Olaf. Gänsehaut und Zugabe, Zugabe ... "Ok, ok, zufällig haben wir da noch einen Song....". Nach drei Zugaben ist Schicht. Letztes Lied: "Bitte hör nicht auf" :-) Die Gäste sind happy, darunter die engagierte Vertriebstruppe vom KV-Verlag. Und ich muss mein Hemd zum zweiten Mal wechseln. Gerne doch.

Sonnenschein all over: der nächste Tag in München ist super für alle. Beste Laune vor dem zweiten Konzert. Am gleichen Abend spielt Bayern UEFA-Cup in München. Mir sagt jemand, die Bayern hätten mehr Zuschauer als wir. "Noch" ist meine Antwort und ab auf die Bühne. Im Gepäck die Night Club Version unseres Songs "Komm an die Bar". Wir müssen ihn dreimal spielen. Und immer wieder Charity: "Alles wird gut", der Song vom Hospiz für Kinder. Und der letzte Wunsch eines sterbenden Mädchens: "Mama soll bitte wieder mal lachen". Heute spielen wir vier Zugaben und kommen erst um halb vier ins Bett. Glücklich.



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